Der Lithium-Eisenphosphat-Batteriespeicher des Wildpoldsrieder Herstellers Sonnen (früher "Sonnenbatterie"). Er wird seit Mai 2016 optional im Produkt "N-ergie Solarstrom" vom gleichnamigen Nürnberger Kommunalversorger vertrieben, zusammen mit einer neuen Photovoltaikanlage. Bild: © Sonnen

Auch N-Ergie bietet jetzt PV-Batterie im Kombipack

Der Nürnberger Kommunalversorger N-Ergie ergänzt sein Angebot neuer Solar(PV)-Anlagen von sofort an um Batteriespeicher.

Hauseigentümer, die sich jetzt für den Kauf oder die Anmietung einer Photovoltaikanlage bei der N-Ergie AG entscheiden, bekommen neuerdings auf Wunsch auch einen Stromspeicher des Allgäuer Herstellers Sonnen (früher "Sonnenbatterie") aus Lithium-Eisenphosphat-Batterien dazu, ebenfalls entweder gekauft oder angemietet. Das teilte der Kommunalversorger heute mit. Er wirbt der Erhöhung der Eigenerzeugungsquote von 30 Prozent im Jahresmittel auf bis zu 60 Prozent, also mit dem Autarkiegedanken, sowie mit dem persönlichen Beitrag zur Energiewende. Bereits installierte "N-Ergie-Solarstrom"-PV-Anlagen können allerdings derzeit nicht über den Versorger mit einem Speicher ergänzt werden.

Zu den Konditionen gehört, dass ein Berater persönlich bei dem Häuslebauer vorbeikommt. Er erstellt je ein Angebot für Miete und für Kauf, nachdem er die räumlichen Gegebenheiten sowie die notwendigen Daten mit dem Kunden ermittelt hat. Dabei rechnet er auch Förderprogramme ein, nicht zuletzt jenes der N-Ergie selbst, aus dem bis zu 1700 Euro für eine PV-Batterie-Kombi zur Verfügung stehen. In Miete etwa gibt es die Kombi bei den Franken ab 89 Euro pro Monat auf 18 Jahre. Ein Solarteur prüft danach die technische Machbarkeit und übernimmt alle weiteren Schritte bis zum Einbau.

N-Ergie hat aus dem Gemeinschaftsprojekt "Swarm" reichlich technische Erfahrungen mit der Zusammenschaltung dezentraler Batteriespeicher, aber eben bisher keine vertrieblichen. (geo)