Bild: Enni

Zwei Windräder für Moers

Kreis Wesel genehmigt nach einem Behördenmarathon im Moerser Norden zwei Windräder

Die Beharrlichkeit des Versorgers Enni Energie & Umwelt Niederrhein hat sich nun auch beim Thema Windenergie ausgezahlt. Nach einem mehr als zweijährigen Planungs- und Genehmigungsmarathon hat der Kreis Wesel in Moers-Repelen einen kleinen Windpark genehmigt, in dem Enni knapp 6 Mio. € für zwei Windräder investieren wird. Damit soll die regenerative Eigenerzeugungsquote bei Enni auf 16 % des Bedarfs erhöht werden. „Dadurch machen wir unsere Beiträge zur Energiewende für Bürger erlebbar, erwirtschaften für unsere Heimatkommunen über viele Jahre hinweg nennenswerte Gewinne und zahlen Gewerbesteuern“, erklärt Enni-Geschäftsführer Stefan Krämert.

Bereits seit 2012 arbeitet ENNI an der Idee, nach mehreren Windpark-Beteiligungen wie im brandenburgischen Gollmitz, auch am Niederrhein ein deutliches Zeichen für die Stromproduktion aus Wind zu setzen. Ganz vorne schien dabei lange ein Gemeinschaftsprojekt mit RAG Montan Immobilien und der Mingas auf und vor der Halde Kohlenhuck. Während dies aktuell aber noch in einem monatelangen Raumordnungsverfahren steckt, kommt Enni nun an der Autobahn A 42 zum Zug.

Bis die beiden jeweils knapp 2 MW leistenden Windräder stehen, werden aber noch einige Monate ins Land gehen. Denn wegen des Artenschutzes können die Bauarbeiten frühestens in den Sommerferien beginnen. Die Bauzeit wird dann etwa fünf Monate betragen. Daher rechnet ENNI damit, noch 2015 erstmals Windenergie aus Moers anbieten zu können. (wa)