Bayern: größere Abstände zu Windrädern

Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) bekräftigt im Parlament sein Ansinnen, die Abstandsflächen zu erweitern.

Die bayerische Staatsregierung will die Abstandsflächen zwischen Windrädern und Wohnbebauung vergrößern. Nachdem der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer vergangene Woche in Unterfranken erstmals dieses Ansinnen vor Windkraftgegnern publik machte, sind nun im Parlament erste Pflöcke in den Boden gerammt worden. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtete, hat sich der Vorstand der CSU Anfang der Woche darauf verständigt, „den Bürgern mehr Gehör zu geben, die mit solchen Anlagen Probleme haben”. Der Vorstoss wurde dann mit dem Koalitionspartner FDP im Plenum untermauert. Gegen die Stimmen der Opposition wurde per Antrag „ein großer Abstand von der in der Landschaft deutlich sichtbarer Windkraftanlagen zu Wohnbebauung” beschlossen. Zahlen wurden nicht genannt. Bislang gilt ein Abstand von 800 m. Seehofer brachte nun bei 200 m hohen Anlagen einen Abstand von 2000 m ins Spiel. Die Opposition sieht nun die Energiewende in Bayern in Gefahr. Weitere Informationen (al)