Der von der HSE AG initiierte Solarpark Thüngen (19 MWp, Bayern) arbeitet mit Conergy-Modulen. Bild: Conergy

Beschäftigtenzahlen in der PV halbieren sich

Die Zahl der Beschäftigten in der PV-Branche geht innerhalb eines Jahres um die Hälfte zurück. Die Windenergiebranche verzeichnet dafür leichten Zuwachs.

Der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Rainer Baake kommentierte den Beschäftigungsrückgang in der Photovoltaik (PV) damit, dass der unkontrollierte Ausbau der Erneuerbaren in den letzten Jahren nicht nachhaltig gewesen sei. Deshalb habe man jetzt Ausbaukorridore im neuen EEG-Gesetzentwurf geschaffen, die Planungssicherheit für Unternehmen und Beschäftigte bedeuten.

Demnach arbeiteten 2013 insgesamt 371 400 Beschäftigte am Ausbau der erneuerbaren Energien in der Strom-, Wärme- und Biokraftstofferzeugung. Davon ließen sich 261 500 Arbeitsplätze auf das EEG zurückführen. 2012 waren es noch insgesamt 399 800 Beschäftigte gewesen. Der Rückgang sei vor allem den sinkenden Zahlen in der PV geschuldet. Bei der Windbranche habe es hingegen einen leichten Zuwachs gegeben. Damit leistet die Windenergie nunmehr den größten Beitrag zur Gesamtbeschäftigung der erneuerbaren Energien.

Die Zahlen beruhen auf einem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördertes Forschungsvorhaben der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS), des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), des Zentrums für Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Prognos AG. Die genauen Zahlen können hier heruntergeladen werden. (sg)