Das 1971 errichtete Braunkohlekraftwerk Boxberg in der sächsischen Oberlausitz. Zu ihm gehören die Tagebaue Nochten und Reichwalde. Eigner ist jeweils zu 100 % Vattenfall. Die beiden 500-MWel-Blöcke mit geringer Wärmeauskopplung wurden von 1992 bis 1995 mit Umwelttechnik nachgerüstet und ertüchtigt. Die alten 210-MW-Anlagen wurden schrittweise vom Netz genommen und rückgebaut. Im Jahr 2000 ging eine 900-MW-Einzelblockanlage in Betrieb. Bild: Vattenfall

Braunkohlestrom: Kein vorzeitiger Ausstieg

Vattenfall und die Regierung Brandenburgs wollen am Braukohlestrom in der Lausitz festhalten.

Damit traten sie Berichten über einen vorzeitigen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung entgegen, meldet rbb-Text. An der Braunkohle werde vorerst festgehalten. Vattenfall hatte die Gerüchte über den vorzeitigen Ausstieg selbst durch eine Mitteilung verursacht. Der Konzern hatte erklärt, dass künftige Investitionen in erneuerbare Energien gesteckt würden. Diese Aussage beziehe sich auschließlich auf Neubauten von Energieanlagen, wird ein Vattenfall-Sprecher zitiert. (hi)