TWS kauft drei Windparks mit insgesamt neun Windrädern – zwei Anlagen befinden sich in der Gemarkung Grefrath in Nordrhein-Westfalen. Bild: TWS

TWS investiert in Windkraft

Rückwirkend zum 1. Januar 2014 hat die TWS drei weitere Windparks in Nordrhein-Westfalen, Rheinland Pfalz und Sachsen-Anhalt erworben.

Die Technische Werke Schussental GmbH & Co. KG (TWS) hat drei weitere Windparks mit einer angestrebten jährlichen Stromproduktion von rd. 21 Mio. kWh erworben. Dafür hat der Energieversorger, der seine regenerative Stromerzeugung bis 2020 auf 100 Mio. kWh ausbauen will, 7 Mio. € investiert. Die drei Windparks in Nordrhein-Westfalen (Gemarkung Grefrath), Rheinland-Pfalz (Gemarkung Krähenberg) und Sachsen-Anhalt (Gemarkung Farsleben) umfassen neun Windräder mit einer Leistung von 1250 bzw. 2000 kW je Anlage.

Helmut Hertle, Technischer Geschäftsführer der TWS, erklärt die Einkaufsstrategie des Unternehmens: "Zur Risikostreuung stammen die Anlagen von verschiedenen Herstellern mit unterschiedlichen technologischen Konzepten. Sie befinden sich bewusst an verschiedenen Stellen in Deutschland, um regionale Unterschiede im Windangebot auszugleichen."

Ein Großteil der Anlagen wurde dabei über Genussrechtskapital finanziert. So haben Bürger, Kunden und Unternehmen seit Herbst 2013 die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Genussrechtsbeteiligung am gesamten Unternehmen und damit auch am Ausbau erneuerbarer Energien zu beteiligen. Dabei verspricht die TWS bis 2016 einen jährlichen Basiszins von 2 %, ab 2017 von 3 %. Stromkunden erhalten zusätzlich einen Bonuszins von 0,2 %. (msz)