So ähnlich konnte es bald auch zwischen Magdeburg und Landshut aussehen. Wenn Suedostlink genehmigt wird, verläuft die Stromtrasse im Erdreich von Sachsen-Anhalt nach Bayern.
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Suedost-Link: Weiterer Schritt im Genehmigungsmarathon

Die Stromtrasse zwischen Magdeburg und Landshut in Bayern rückt dem nächsten Genehmigungsschritt näher. Die vertiefenden Planungsunterlagen für Abschnitt D liegen der BNetz A nun vor.

580 Kilometer von Magdeburg in Sachsen-Anhalt bis ins bayerische Landshut muss die Bundesnetzagentur (BNetzA) für die Erdkabeltrasse „Suedostlink“ genehmigen. Nach zwei Abschnitten in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Bayern, geht nun auch Abschnitt D zwischen Schwandorf (Oberpfalz) und dem Netzverknüpfungspunkt Isar in die nächste Genehmigungsrunde.

Tennet und 50Hertz haben die vertiefenden Planungsunterlagen für den 126 Kilometerlangen Trassenkorridor bei der Bundesnetzagentur eingereicht. Neben der Raumverträglichkeitsstudie und der Strategischen Umweltprüfung haben die beiden Netzbetreiber auch die Untersuchungen zum Arten- und Gebietsschutz, sowie die immissionsschutzrechtliche Ersteinschätzung vorgelegt.

Inbetriebnahme für 2025 geplant

Nachdem die BNetzA Ende 2017 den Untersuchungsrahmen für die Gleichstromleitung festgelegt hat, haben Tennet und 50Hertz die verschiedenen alterntaiven Verläufe miteinander verglichen und einen Trassenkorridor vorgeschlagen, der nun jeweils nördlich von Schwandorf und  des Netzverknüpfungspunktes vom bisherigen Verlauf abweicht.

Sobald die Bundesbehörde die eingegangen Unterlagen auf Vollständigkeit geprüft hat, wird der aktuelle Stand der Trassenplanung veröffentlicht. Bürger und Behörden können dann Stellung zu den Unterlagen nehmen. Nach Anhörung der Argumente wird die BNetzA einen 500 bis 1000 Meter breiten Korridor festlegen, der in die Planfeststellung geht. Bis 2025 soll die Erdkabelleitung in Betrieb genommen werden.  (ls)