RWE Innogy bleibt hinter Zielen zurück

Wegen der Verzögerungen beim Bau von Offshore-Anlagen bleibt das Wachstum von RWE Innogy moderat.

Eigentlich war bis 2014 ein Ergebnis von 500 Mio. € Umsatz angepeilt. Dies werde womöglich erst später erreicht, berichtet die Süddeutsche Zeitung (11. Jan.). Fraglich ist auch, ob bis 2020 ein Ökostromanteil von 20 % erreicht werde. Derzeit liegt er bei 7,6 %. Probleme bereitet der Regenerativtochter von RWE vor allem die Anbindung der großen Offshore-Parks in der Nordsee. Bis Mitte oder Ende 2014 soll die Anbindung vor Helgoland stehen, versprach Übertragungsnetzbetreiber Tennet, erläuterte die Zeitung. Damit liegt RWE Innogy zwei Jahre hinter Plan. Zudem erwartet der Konzern weitere Verzögerungen durch Engpässe bei den Zulieferern. RWE Innogy beschäftigt rd. 1600 Mitarbeiter, davon die Hälfte in Deutschland. (al)