Wegen des Tagebaus Garzweiler mussten in der Vergangenheit bereits zahlreiche Dörfer abgerissen und deren Bewohner umgesiedelt werden. Bild: RWE AG

RWE dementiert Stopp von Garzweiler II

RWE hat Berichten der "Süddeutschen Zeitung" widersprochen, wonach der Konzern an Stilllegungsszenarien für Garzweiler II arbeite.

Der Energiekonzern RWE hat am Dienstag lt. "WDR-Text" Meldungen zurückgewiesen, wonach eine Stilllegung des Braunkohle-Tagebaus Garzweiler II erwogen wird. Die "Süddeutsche Zeitung" hatte zuvor unter Berufung auf "firmeninterne Szenarien" berichtet, RWE erwäge ein Aus des Tagebaus für die Zeit ab 2017/18. Für eine vorzeitige Stilllegung könnte demnach vor allem der Boom erneuerbarer Energien sorgen. Gegenüber "WDR.de habe" RWE mittlerweile erklärt, dass es keinerlei Planungen gebe, den Tagebau Garzweiler II aus dem Betrieb zu nehmen. Vielmehr wolle man den Tagebau wie geplant bis 2045 fortführen. (msz)