Der Windkraftanlagenhersteller Enercon hat den ersten Protoyp der Schwachwindanlage E-138 EP3 errichtet. Bild: © Enercon

Enercon: Zweiter Typ im EP3-Design

Die Ei-Form hat ausgedient: Enercon setzt im Rahmen des Modernisierungsprogrammes auf das neue Kompaktdesign EP3. In den Niederlanden wurde nun der zweite Typ aufgebaut.

Der Auricher Windkraftanlagehersteller Enercon hat im Windenergie-Testfeld Wieringermeer in den Niederlanden den Prototyp der E-138 EP3 installiert. Die Schwachwindanlage (IEC-Windklasse IIIA) ist nach der für Windklasse-IIA-Standorte ausgelegten E-126 EP3 der zweite Anlagentyp mit dem neuen Kompaktdesign. "Wir freuen uns, dass wir mit unserem EP3-Programm vorankommen und die erste E-138 erfolgreich installiert haben", sagt Enercon Vertriebsleiter Stefan Lütkemeyer.

Als Reaktion auf den zunehmenden Wettbewerbs- und Kostendruck in Onshore-Windenergiemärkten weltweit folgen die neuen EP3-Anlagentypen einem durchweg funktionalen Design mit kompakter, kosten- sowie aufbau- und logistikoptimierter Auslegung. Äußerlich zeige sich dies durch die Abkehr vom bisher für Enercon so typischen eiförmigen Gondeldesign.

Die E-138 EP3 besitzt einen Rotordurchmesser von 138,6 Metern, eine Nennleistung von 3,5 MW und ist in Nabenhöhen von 81 bis 160 Metern verfügbar. Laut Enercon zeigen viele Unternehmen Interesse an der Maschine. "Die neuen Maschinen, sowohl die E-126 als auch die E-138, werden von Kunden und Interessenten weltweit sehr gut angenommen. Wir verzeichnen eine ausgesprochen positive Marktresonanz", so Lütkemeyer. (al)