Der Offshore-Windpark Blyth erzeugte 18 Jahre lang regenerativen Strom und wird nun in den kommenden Wochen abgebaut.
Bild: © Eon

Eon legt erstmals einen Offshore-Windpark still

Erster britischer Offshore-Windpark erreicht Ende seiner Lebensdauer und wird nun abgebaut.

Die beiden 2-Megawatt-Turbinen von Blyth bildeten den ersten Offshore-Windpark Großbritanniens und haben das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreicht, wie Eon am Dienstag mitteilte. Ein Konsortium um den Essener Energiekonzern errichtete die Anlagen im Jahr 2000 vor der Küste von Northumberland. In 18 Jahren erzeugte Blyth genügend Strom, um 2.000 Haushalte mit erneuerbarer Energie zu versorgen.

Seit Blyth habe allein Eon weitere 600 Offshore-Wind-Turbinen in den Meeren im nördlichen Europa errichtet. Die Rückbauarbeiten beginnen im kommenden April und dauern voraussichtlich vier bis sechs Wochen. Eine der Turbinen werde recycelt und für Ersatzteile innerhalb der Onshore-Flotte von Eon wiederverwendet, die andere soll vom Hafen von Blyth für Trainingszwecke genutzt werden, heißt es weiter. (hil)