Bild: Eon

Eon liefert Windstrom für Regelenergie

Als eine der ersten Firmen wird Eon mit Windenergie das deutsche Stromnetz stabilisieren: Ein Windpark wird in dessen virtuelles Kraftwerk eingebunden.

Neben der Direktvermarktung will Eon künftig seinen Kunden, die erneuerbare Energien erzeugen, auch Regelenergie anbieten. Konkret hat der Konzern die so genannte Präqualifikation für einen Kunden-Windpark im Landkreis Vorpommern-Greifswald im Bundesland Mecklenburg Vorpommern vom Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz erhalten.

Damit die Windenergie als kontinuierlich und verlässlich eingestuft wird, wird der Strom, den der brandenburgische Windpark erzeugt, zuerst vom virtuellen Eon-Kraftwerk aufgenommen. Dort bündelt der Konzern Erzeugungsleistungen aus verschiedenen regenerativen wie industriellen Quellen in einem Umfang von aktuell 3800 MW. Im ersten Schritt wird Eon negative Minutenreserve in Höhe von 26 MW bereit stellen.

Windkraftanlagen dürfen erst seit über einem Jahr formal am Regelenergiemarkt teilnehmen. Derzeit läuft eine zweijährige Pilotphase, in der praktisch getestet wird. Die Tochter Eon Connecting Energies ist nach Angaben des Konzerns eines der ersten Unternehmen, die an dieser Phase teilnehmen darf. (sg)