Welche Meeresflächen für den Ausbau der Windenergie in Nord- und Ostsee in Frage kommen, steht spätestens im nächsten Juni fest.
Bild: © Jan Ölker/Adwen/Trianel

Flächenentwicklungsplan für Offshore-Ausbau veröffentlicht

Wo und in welchem Umfang die Windenergie in Nord- und Ostsee ausgebaut werden soll, legt der Flächenentwicklungsplan fest. Die Öffentlichkeit kann sich nun an dem Entwurf beteiligen.

Die W-Fragen rund um den Ausbau der Windenergie auf See soll ein entsprechender Flächenentwicklungsplan (FE) klären. Seit 2011 übernimmt das Bundesamt für Seeschifffhart und Hydrographie ( BSH) die Untersuchung von Meeresflächen für die Errichtung und den Betrieb von Windturbinen.

Nach einem ersten Vorentwurf im Mai wird nun das vollständige Dokument veröffentlicht - Behörden und die Öffentlichkeit können dazu Stellung nehmen. Der aktuelle Entwurf beinhaltet neben den Ergebnissen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung im Frühling, auch den notwendigen Umweltbericht. Darin wird untersucht, welche Auswirkungen der Offshore-Ausbau auf die Meereswelt haben könnte.

FE muss bis Mitte nächsten Jahres stehen

Laut gesetzlichen Vorgaben muss der Flächenentwicklungsplan bis Ende Juni 2019 fertig gestellt sein. Dann steht fest welche Gebiete in Nord- und Ostsee zwischen 2026 und 2030 als Ausbaugebiet geeignet sind und wie viel MW dort installiert werden können.  Behörden haben bis Anfang Dezember Zeit sich zum Entwurf zu äußern. Die Öffentlichkeit kann sich noch ein bisschen mehr Zeit lassen, ihre Hinweise werden bis zum 3. Januar nächsten Jahres berücksichtigt. (ls)