Grubenwasser heizt Hochschule

Mit warmem Grubenwasser will die Westsächsische Hochschule Zwickau künftig ihre Gebäude heizen.

Eine erste Probebohrung begann am Donnerstag. Sie soll bis in 625 m Tiefe vordringen und Erkenntnisse über die geothermischen Verhältnisse bringen, meldet MDR-Text. Der Rektor der Hochschule, Gunter Krautheim, berichtete, dass es bislang nur eine Hypothese sei, dass sich unter dem ehemaligen Steinkohlerevier bis zu 40 Mio. m3 Grubenwässer befänden. Die Bohrungen sollen bis Frühjahr 2013 dauern und rd. 3 Mio. € kosten. (hi)