Noch ist hier Outback: Limondale in Australien
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Innogy baut Australiens größtes Solarkraftwerk

Der Bau des Solarkraftwerks „Limondale“ soll im Oktober beginnen. Innogy profitiert als Bauherr von der Erfahrung, die Belectric bei Freiflächen-Solarkraftwerken hat.

Die RWE-Tochter Innogy baut das Solargeschäft in Australien aus. Die endgültige Investitionsentscheidung für ein Solarkraftwerk mit einer installierten Kapazität von 349 MWp ist gefallen. Limondale, das derzeit größte Solarprojekt Australiens, wird in Balranald im Bundesstaat New South Wales entstehen. Vor Ort werden bereits bauvorbereitende Maßnahmen und Tests für die Errichtung der Unterkonstruktion durchgeführt.

Mit der Errichtung der Solarmodule kann im Oktober begonnen werden, sie wird in mehreren Schritten erfolgen. Die Inbetriebnahme der Anlage erfolgt bereits, sobald der erste Teil errichtet ist; Stück für Stück wird danach die Leistung steigen. Der Beginn des kommerziellen Betriebs, dann mit voller Leistung, wird für Mitte 2020 erwartet. Die Innogy-Tochtergesellschaft Belectric ist für alle Bauarbeiten verantwortlich und wird nach dem Produktionsstart den Betrieb und die Wartung der Solaranlagen als Dienstleister übernehmen.

Das nächste Solarkraftwerk ist bereits in Planung

Thorsten Blanke, Geschäftsführer von Innogy Renewables Australia Pty Ltd., stellt dazu fest: „Die Strompreise in Australien sind in den letzten zehn Jahren stark gestiegen und gehören damit zu den höchsten weltweit.“ Der Ausbau erneuerbarer Energien könne gerade auf dem Kontinent der Känguruhs dazu beitragen, die Energiekosten für Kunden zu senken: „Insbesondere Wind- und Sonnenenergie stellen in einem Land mit hervorragenden natürlichen Gegebenheiten günstige Alternativen dar.“

Innogy hat sich zudem die Rechte für ein weiteres großes Solarprojekt in Australien gesichert. Das Solarkraftwerk Hillston hat eine geplante Kapazität von 115 MWp und soll wie Limondale in New South Wales entstehen. Die Übertragung der für Hillston zuständigen Projektgesellschaft an Innogy soll bis Ende dieses Jahres erfolgen. Entwickelt wurden beide Solarprojekte von der Firma Overland Sun Farming. (sig)