Der Windpark Münsterwald
Bild: © Stuhlmann/Stawag

Juwi und Stawag führen Kooperation fort

Gemeinsam für die Erneuerbaren: Juwi und Stawag Energie wollen gemeinsam weitere Windenergieprojekte in der Region um Aachen entwickeln.

Der rheinland-pfälzische Windparkplaner Juwi und die Stawag Energie GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Stawag, haben bereits mehrere Projekte für Wind- und Solarenergie in der Eifel und im Aachener Land gemeinsam erschlossen – zuletzt die Standorte Münsterwald und Simmerath mit zusammen knapp 40 Megawatt Leistung. Beide Unternehmen haben sich nun darauf verständigt, weitere Projekte in der Region gemeinsam umzusetzen. 

Meinrad Wagenschwanz, Geschäftsbereichsleiter bei Juwi, blickt optimistisch in die Zukunft: „Wir freuen uns sehr, die bewährte und erfolgreiche Partnerschaft zwischen Juwi und Stawag mit weiteren Projekten zu vertiefen. Denn sie bündelt langjähriges Know-how bei der Planung von Wind- und Solarenergie-Projekten mit langfristigen Investitionen in den nachhaltigen und klimafreundlichen Umbau der Energieversorgung in Nordrhein-Westfalen.“

Sorgen um die Ausbaugeschwindigkeit

Frank Brösse, Geschäftsführer der Stawag Energie, ergänzt: „Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Stawag und Juwi schätze ich, neben einer durchgängig professionellen Projektabwicklung, die faire und konstruktive Partnerschaft auf Augenhöhe in Verbindung mit einem ausgeprägten Verständnis für die kommunalen Belange.“ Seit 2012 haben die beiden Partner bereits eine Leistung von mehr als 250 Megawatt an Erneuerbarer Energie installiert.

Aktuell bereitet den Kooperationspartnern vor allem der Status quo beim Ausbau der Windenergie an Land Sorgen: Genehmigungsstau, mangelnde Flächenverfügbarkeit, ausufernde Klageverfahren, naturschutzrechtliche Vorgaben und Regelungen der Flugsicherung haben den Ausbau der Windenergie an Land im ersten Halbjahr 2019 praktisch zum Erliegen gebracht. Damit bleibt der Ausbau weit entfernt von ihrem Ziel, „einem Ausbaupfad hin zu 65 Prozent Erneuerbare Energien bis zum Jahr 2030“. (sig)