Klimaschutzgesetz für zehn Prozent Sonnenstrom

Der Geschäftsführer von Solar Cluster spricht von einem wichtigen Signal der Landesregierung.

Baden-Württemberg ist das zweite Land mit einem Klimaschutzgesetz. Was dieses für die heimische Solarindustrie bedeutet, erklärt Dr. Jann Binder, Geschäftsführer der Branchenvereinigung Solar Cluster Baden-Württemberg:

Jede wirtschaftliche Aktivität brauche stabile Märkte, deshalb sei das Gesetz ein wichtiges Signal an Industrie, Banken, Installateure und Bürger. Das sei ein Signal, dass Baden-Württemberg es ernst meine mit der Idee, den Anteil der Solarenergie von derzeit sechs auf zehn Prozent bis 2020 zu steigern. Binder ist sicher, dass selbst bei einem Rückgang der installierten Leistung um ein Drittel gegenüber den Rekordjahren 2010 bis 2012 die zehn Prozent Sonnenstrom zu schaffen sind. Dabei sei der Schlüssel die Zustimmung der Bevölkerung. So seien es schließlich die Häuslebauer und Bürgerenergiegenossenschaften, die in Solaranlagen investierten. Der Experte für Photovoltaik ist sich sicher, dass Solaranlagen und dazu passende Energiespeicher bald zu jedem Haus gehören werden. (msz)