Reinhard Liebing, Geschäftsführer der ARAT Alceda Real Asset Trust GmbH, Boris Beltermann, Geschäftsführer der Aquila Capital, und die Mainova-Vorstände Dr.-Ing. Peter Birkner und Lothar Herbst bei der Vertragsunterzeichnung. Bild: Mainova AG

Mainova investiert in großen Solarpark

Die Mainova AG erwirbt einen Solarpark im schleswig-holsteinischen Eggebek. Mit 23,4 MW ist er Teil eines der größten PV-Parks Deutschlands.

Der Solarpark wurde Ende 2011 auf dem Gelände des ehemaligen NATO-Flughafens Eggebek in Betrieb genommen. Er umfasst 130 ha PV-Module auf einer Gesamtfläche von rd. 160 ha. Die Gesamtleistung beträgt 83 MW. Aufgrund der Größe und des Umfangs des Projekts und um den Eintritt mehrerer Investoren zu ermöglichen, erfolgte eine strukturelle Aufteilung der PV-Anlagen in drei eigenständige Abschnitte. Die Mainova AG hat einen dieser drei Abschnitte gekauft und besitzt rund 45 ha mit einer Leistung von 23,4 MW. Der PV-Park Eggebek wurde von der Möhring Energie GmbH errichtet, die Module stammen vom Hersteller Trina Solar. Die Investitionskosten lagen für die Mainova in einem niedrigen zweistelligen Bereich. Die Mainova wird dort im Jahr rd. 22 Mio. kWh regenerativen Strom aus Sonnenenergie erzeugen. Dies entspreche eigenen Angaben zufolge einem Bedarf von 6300 Haushalten. Das Geschäft wurde von der Alceda Real Asset Trust GmbH begleitet. Zu einer Vertragsunterzeichnung kam es jüngst in Frankfurt.

Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorsitzender des Vorstands der Mainova AG, betont, dass man bei der Mainova auf erneuerbare Energien setze und das Ziel verfolge, bis 2015 mindestens 20 % des Stroms CO2-neutral zu produzieren. Deshalb investiere man rd. 500 Mio. € in „regenerative und hocheffiziente Erzeugungsanlagen”. Mit dem Erwerb des Solarparks Eggebek sei man diesem Ziel wieder ein Stück näher gekommen. (msz)