Mißglückte Probebohrung in Asse

Im Atommülllager Asse hat die Probebohrung nicht ihr gewünschtes Ziel erreicht.

Die Bohrung soll die gesuchte Kammer mit radioaktiven Abfällen verfehlt haben. Die Decke der Einlagerungskammer 7 habe sich gesenkt und liege jetzt 2,4 m unter der Bohrung teilte die Asse GmbH gestern (29. Nov.) mit. Jetzt wolle man in Abstimmung mit dem Bundesamt für Strahlenschutz festlegen, von welcher Stelle aus die Kammer am besten angebohrt werden könnte.

Die Probebohrung hatte am 1. Juni während eines Besuchs von Bundesumweltminister Peter Altmaier begonnen. Schon damals tauchten Probleme auf. Es drohte nach Angaben des Bundesamtes für Strahlenschutz weicher Teer (Bitumen) das Bohrloch und den Bohrer zu verschmieren. (sg)