Neue Wasserkraftanlage in der Eschbachtalsperre

Gestern (5. Nov.) sind alle Teile der von der EWR GmbH installierten Wasserkraftanlage in der Eschbachtalsperre angeliefert worden.

Die Anlage in der Eschbachtalsperre in Remscheid besteht aus einer Durchströmturbine, die als Bypass zur bestehenden Grundablassleitung im Schieberhaus an der Staumauer eingebunden wird.
Die Fallhöhe beträgt etwa 18 m, die maximale Durchflussmenge ist mit 209 l/s angegeben. Die Turbine mit einer Leistung von 29 kW wird etwa 120 000 kWh Strom pro Jahr produzieren, der den Eigenenergiebedarf der Talsperre decken wird. Der darüber hinaus erzeugte Strom wird in das öffentliche Netz einspeisen. Bereits Ende November soll das Wasserkraftwerk in Betrieb gehen. "Unsere neue Wasserkraftanlage an der Eschbachtalsperre wird einen wirtschaftlich sinnvollen Beitrag dazu leisten, Wasser im Bergischen Land noch intensiver als bisher als regenerative Energiequelle zu nutzen," sagte EWR-Geschäftsführer Prof. Dr. Thomas Hoffmann.

Die Eschbachtalsperre ist die erste Trinkwasser-Talsperre Deutschlands. Sie wurde 1891 eröffnet und staut den Eschbach. (sg)