Nordergründe-Aufträge zeigen Konkurrenzfähigkeit

Die WPD AG hat die Lieferverträge für den Offshore-Windpark Nordergründe abgeschlossen und die Projektfinanzierung auf den Weg gebracht.

Der Bremer Windparkentwickler und -betreiber wpd AG hat die Nordergründe-Lieferkontrakte mit lokalen Herstellern vereinbart. Nordergründe ist das erste deutsche Offshore-Projekt, dessen Gewerke ausschließlich von in Deutschland ansässigen und in der Nordwest-Region produzierenden Herstellern geliefert und installiert werden. Neben Senvion (Turbine) sind dies die Unternehmen Ambau (Fundamente), BVT (Umspannstation), NSW (parkinterne Verkabelung) und Bilfinger (Installation). „Wir sind hocherfreut, dass sich lokale Hersteller aus der Region so klar in unserem internationalen Vergabeprozess durchgesetzt haben. Dies markiert die Konkurrenzkraft der deutschen Offshore-Industrie und den Vorteil, den lokale Wertschöpfung auch für die Projekte mit sich bringt“, äußerte Achim Berge Olsen, Geschäftsführer der wpd offshore GmbH.
 
Erstmals werden mit der Senvion 6.2M126 in einem WPD Projekt Windenergieanlagen der Sechs-Megawatt-Klasse errichtet. Das 111-MW-Projekt entsteht in Wassertiefen bis zu 10 Metern innerhalb der 12-Seemeilen-Zone der deutschen Nordsee und liegt zirka 15 Kilometer nordöstlich der Insel Wangerooge.

Der Bremer Windparkentwickler und -betreiber WPD hat außerdem die KfW IPEX-Bank mit der Fremdfinanzierung des Projektes beauftragt.

Sein Projekt Butendiek befindet sich derweil in der Bauphase. Die ersten Anlagen des in der Nordsee vor der Insel Sylt gelegenen 288-MW-Windparks speisen seit Anfang Februar erneuerbare Energie in das öffentliche Stromnetz ein. (ad)