Nicht nur überirdisch sollen die Leitungen beim Tennet-Leitungsprojekt zwischen dem neu zu bauenden Umspannwerk Fedderwarden und dem Umspannwerk Conneforde verlaufen. Über 5,3 Kilometer werden die Leitungen auch unterirdisch verlegt.
Bild: © Rainer Sturm/Pixelio

Spatenstich für Netzausbauprojekt in Niedersachsen

Im niedersächsischen Conneforde können die Netzausbauarbeiten beginnen. Für Tennet ist es bereits das fünfte Projekt im Bundesland, für das in diesem Jahr der Startschuss fällt. Dabei bemühe man sich vor allem um hohe Bürgerbeteiligung.

Für das Netzausbauprojekt Wilhelmshaven wurde der erste Spatenstich gesetzt. In Conneforde (Landkreis Ammerland) haben Tennet-Projektleiterin Maren Bergmann, Rolf Neuhaus, zuständiger Fachbereichsleiter beim Landkreis Friesland und Andreas Wagner, Wilhelmshavens Bürgermeister, den Baustart frei gegeben. Übertragungsnetzbetreiber Tennet beginnt somit bereits das fünfte Netzausbauprojekt in diesem Jahr in Niedersachsen.

Geschäftsführer Lex Hartman erläutert: "Das ist gleichermaßen wichtig für den Anschluss von Strom aus den windreichen Küstenregionen Niedersachsens wie auch für dessen Abtransport in Richtung der verbrauchsstarken Räume im Süden und Westen Deutschlands."

Projekte in Einklang mit Land und Leuten

Ziel ist, dass die elektrische Energie nach Fertigstellung der Leitung über das neu zu bauende Umspannwerk Fedderwarden zum Umspannwerk Conneforde transportiert wird. Leitung und Umspannwerk sollen 2020 in Betrieb gehen. Die neue Leitung wird rund 30 Kilometer lang und umfasst 60 Freileitungsmasten, gab Tennet bekannt. In zwei Teilabschnitten laufe das Kabel über insgesamt 5,3 Kilometer unter der Erde. Dafür werden vier Kabelübergangsanlagen benötigt.

In Vorbereitung auf die Bauarbeiten habe man sich um umfangreiche Bürgerbeteiligung bemüht, um die Belange der Menschen vor Ort in die Planungen einzubinden. "Es ist unser zentrales Anliegen, unsere Projekte so gut wie möglich in Einklang mit Land und Leuten zu bringen", so Hartman. (hol)