Trianel-Aufsichtsratsvorsitzender Dietmar Spohn, Klaus Horstick, kaufmännischer Geschäftsführer der Projekt- und Betreibergesellschaft, Irina Lucke, technische Geschäftsführerin der Projekt- und Betreibergesellschaft sowie Trianel-Geschäftsführer Sven Becker. © Trianel / Günther Goldstein

Startschuss für Borkum II

Kommunale Energieversorger aus Deutschland und der Schweiz fassen den Baubeschluss für den neuen Trianel-Windpark.

20 Gesellschafter aus Deutschland und der Schweiz haben den Baubeschluss für einen Offshore-Windpark gefasst. Ab Frühjahr 2018 entsteht in der Nordsee der Trianel-Windpark Borkum II (TWB II) mit einer Leistung von rund 200 Megawatt. Die Gesamtinvestition für die zweite Ausbaustufe des Trianel-Windparks Borkum beläuft sich auf rund 800 Mio. Euro.    

Realisiert wird der Offshore-Windpark außerhalb der neuen Ausschreibungen nach dem Windenergie-auf-See-Gesetz, die am 1. April von der Bundesnetzagentur gestartet wurden. „Das Projekt profitiert von der Festvergütung nach EEG 2014 und hat damit ein hervorragendes Chancen-Risiko-Verhältnis für die kommunale Investition“, so Trianel-Geschäftsführer Sven Becker.

Erster Rammschlag im Frühjahr 2018

Der erste Rammschlag zur Verankerung der Monopiles ist für Frühjahr 2018 geplant. Bis spätestens Ende 2019 soll dann die Errichtung der Windkraftanlagen abgeschlossen sein. Der Trianel Windpark Borkum II besteht aus 32 Windkraftanlagen des Anlagenherstellers Senvion mit einer Leistung von jeweils rund 6,3 MW.

An Borkum II sind die EWE aus Oldenburg mit einem Anteil von 37,5 Prozent und ein Joint Venture des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich und der schweizerischen Fontavis mit 24,51 Prozent beteiligt. (wa)