(v.l.n.r.) Lutz Kotlowski (Projektverantwortlicher BBV Baustahl und Blechverarbeitungsgesellschaft mbH & Co. KG), Gunter Haase (technischer Geschäftsführer StWB), Bernd Wilmsmann (Geschäftsführer BBV Baustahl und Blechverarbeitungsgesellschaft mbH & Co. KG), Thomas Laschinski (Leiter Wärmenetz StWB) starten gemeinsam in eine energieeffiziente Zukunft.
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SW Brandenburg betreiben neues BHKW

Die Stadtwerke Brandenburg stellen einer regionalen Industriefirma ein BHKW zur Eigenversorgung bereit.

Die Baustahl- und Blechverarbeitungsgesellschaft (BBV) produziert einen Teill ihres benötigten Stroms künftig selbst. Dafür haben die Stadtwerke Brandenburg (StWB) dem Unternehmen eine KWK-Anlage zur Verfügung gestellt.

Für die Herstellung und das Verzinken von Schutzplanken braucht die BBV große Mengen an Energie. An dieser Stelle kommt das erdgasbetriebene BHKW zum Einsatz. Mit einer elektrischen Leistung von 50 kW speist die Anlage in das betriebseigene Netz ein und versorgt die Maschinentechnik.

Gesamtwirkungsgrad von über 90 Prozent

Als Nebenprodukt entstehen rund 85 kW thermische Energie, die ebenfalls Verwendung im laufenden Fertigungsbetrieb findet. So werden unter anderem die chemischen Bäder für die Blechvorbehandlung und der anschließende Trocknungsprozess mit hauseigener Wärme versorgt. Dabei sorgt ein zusätzlich installierter Wärmetauscher für die Warmluft in den Trockenöfen.

Mit einem Gesamtwirkungsgrad von über 90 Prozent werden Emissionen gespart und Energie ressourcenschonend verwendet. Insgesamt werden fast 100 Prozent an Schwefeloxiden eingespart. Zudem verringert sich der Kohlendioxidausstoß um 29 Prozent. (ls)