Strom aus frischer Luft: Trianel setzt auf Onshore-Stromerzeugung – hier der Windpark Vogelherd. Bild: © Trianel

Trianel setzt auf Sonne und Wind

Die Stadtwerke-Kooperation Trianel verstärkt ihre Aktivitäten im Bereich der Projektentwicklung Onshore sowie bei der Solarenergie.

Trianel stellt für den Bereich der Onshore-Stromerzeugung aus Windkraft ein Projektentwicklungskapital von 13 Mio. Euro bereit. Im Rahmen ihrer Erneuerbaren-Strategie intensiviert Trianel damit die Eigenentwicklung von Windpark- und PV-Freiflächenprojekten mit kommunaler Beteiligung. Mit dem Projektentwicklungskapital soll eine Projektpipeline von rund 800 MW an Windpark- und PV-Leistung realisiert und Stadtwerken der weitere Zugang zu Erneuerbaren-Projekten ermöglicht werden.

"Die Zukunft ist erneuerbar. Bis 2030 soll der Anteil der erneuerbaren Energien auf 65 Prozent ausgebaut werden. Wir glauben an die Energiewende und leisten zusammen mit Stadtwerken unseren Beitrag zur Zielerreichung", sagt Herbert Muders, Bereichsleiter der Projektentwicklung Onshore der Trianel GmbH. "300 MW an Windparks und PV-Freiflächenanlagen haben wir mit kommunalen Partnern ans Netz gebracht, an weiteren deutschlandweiten Projekten arbeiten wir."

Solarenergie gewinnt an Bedeutung

Auch die Solarenergie nimmt eine zentrale Rolle für den effektiven Ausbau der erneuerbaren Energien und für die Ertragsstabilität diversifizierter Erneuerbaren-Portfolien ein. "Die Markteintrittsphase der Trianel Projektentwicklung im PV-Bereich haben wir erfolgreich abgeschlossen und bereits 100 MWp an PV-Freiflächenanlagen deutschlandweit realisiert", so Andreas Lemke, Abteilungsleiter Dezentrale Energiesysteme bei Trianel. "Für 2019 haben wir die Umsetzung von weiteren 120 MWp in der festen Planung, davon sind 80 MWp bereits bezuschlagt." 

Seit 2016 hat Trianel ein komplettes Entwicklungsteam sowie ein umfangreiches Netzwerk aus Akquisiteuren, technischen Dienstleistern und Projektpartner mit Fokus auf kommunalnaher Projektentwicklung aufgebaut. Neben der Entwicklung von Projekten mit lokalen Partnern für die Ausschreibungsrunden setzt der Anbieter auf die Akquise von Bestandsprojekten, zugleich soll die deutschlandweite Verbreitung dieses Geschäftsmodells mit neuen Partnern gestärkt werden. (sig)