Schiefergasbohrung in den USA Bild: Bureau of Land Management

Widerstand gegen Fracking-Pläne

Rot-grüne Bundesländer und auch das CSU-FDP-geführte Bayern oponieren gegen das Altmaier-Rösler-Konzept.

Die Pläne der Bundesregierung in Bezug auf Fracking stößt auf Widerstand der Bundesländer. „Die Pläne der Bundesregierung zum Fracking reichen bei weitem nicht aus. Wir brauchen bundesweit ein klares gesetzliches Verbot dieser Risikotechnologie“, erklärte Schleswig-Holsteins Energiewende- und Umweltminister Robert Habeck. So lange die Risiken der Technologie nicht bekannt seien, dürfte die Technologie nicht angewandt werden. Auch Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel befürchtet einen "Freibrief" für die Methode, falls die Pläne der Bundesregierung umgesetzt würden. Der riskanten Technologie könnte Tür und Tor geöffnet werden. Seine Stimme erhoben hat auch der bayerische Umweltminister Marcel Huber. "Durch Fracking unkonventionelle Gasvorkommen zu erschließen, muss verboten bleiben, solange die Risiken nicht sicher abschätzbar sind", sagte er der „Süddeutsche Zeitung”. Ähnlich argumentierte auch Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller.



Energiepolitik: Grünen-Politiker Remmel befürchtet „Freibrief“ für Fracking - Ruhr Nachrichten - Lesen Sie mehr auf:
www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/politik/inland/Energiepolitik-Gruenen-Politiker-Remmel-befuerchtet-Freibrief-fuer-Fracking;art29862,1922842

Nordrhein-Westfalens grüner Umweltminister befürchtet aber: Der riskanten Technologie könnte Tür und Tor geöffnet werden.

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Nordrhein-Westfalens grüner Umweltminister befürchtet aber: Der riskanten Technologie könnte Tür und Tor geöffnet werden.

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Die vorliegenden Entwürfe von Bundesumweltminister Altmaier und Bundeswirtschaftsminister Rösler zur Änderung des gesetzlichen Rahmens sehen grundsätzlich ein Bohrverbot in Wasserschutz- und Heilquellengebieten vor. Zudem sollen Vorhaben zur Aufsuchung und Gewinnung von Erdgas oder Erdöl in Zukunft einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) unterliegen, in die auch die zum Einsatz kommenden Chemikalien und das rückgeförderte Lagerstättenwasser miteinbezogen werden. Bei zukünftigen Fracking-Vorhaben sollen außerdem die Wasserbehörden verpflichtend beteiligt werden.

"Die Regelungsvorschläge sind grundsätzlich ein Schritt in die richtige Richtung", sagt der VKU-Vizepräsident Michael Beckereit und fordert "dass die vorliegenden Entwürfe konkreter werden müssen, damit sie auch in der Praxis angemessen vollzogen werden können." Es müsse klar sein, dass ein Bohrverbot in Wasserschutzgebieten auch ein Unterbohren der Gebiete beinhalten muss. Zudem müsse die einvernehmliche Einbindung der Wasserbehörden beinhalten, dass sie eine verlässliche Entscheidungsgrundlage über die zum Einsatz kommenden Chemikalien bekommen. Hier sieht Beckereit Nachbesserungsbedarf, da verschiedene Gutachten übereinstimmend Datenlücken testiert haben: "Wenn die Fracking-Stoffe mangels wissenschaftlicher Grundlage nicht eindeutig eingestuft werden können, darf man deren Einsatz nicht genehmigen. Der Schutz der Trinkwasserressourcen muss immer Vorrang haben." (al)