Für die PV-Panels auf den Dächern der Genossenschaftshäuser erhält die Wohnungsbaugenossenschaft eine Pachtgebühr.
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Wohnungsbaugenossenschaft Schwarzheide bietet Mieterstrom an

Mit dem Dachpachtmodell soll der Strom für die Mieter dann mindestens zehn Prozent günstiger werden – ohne Mehraufwand für die Wohnungsbaugenossenschaft.

Selbst ist die Wohnungsbaugenossenschaft: Die Wohnungsbaugenossenschaft Schwarzheide ruft gemeinsam mit dem Solarstromanbieter Solarimio ein Mieterstrommodell ins Leben. Im brandenburgischen Schwarzheide, Landkreis Oberspreewald-Lausitz, können die Mieter bald Sonnenstrom von neuen PV-Anlagen auf den Dächern ihrer Häuser beziehen. Die komplette Abwicklung, also Planung, Bau und Betrieb, übernimmt Solarimo für die Genossenschaft. Insgesamt sollen so jährlich 32.000 kWh Strom erzeugt werden – das bedeutet eine Einsparung von 17 Tonnen CO2.

"Zunächst waren wir etwas skeptisch wegen der steuerlichen Risiken und dem ganzen Aufwand, den so ein Mieterstromprojekt mit sich bringt. Aber das Angebot von Solarimo hat uns überzeugt", erklärt der Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft Thomas Gehre. Der Mieterstrom wird nach dem sogenannten Dachpachtmodell erzeugt: Solarimo plant, finanziert, baut und betreibt die PV-Anlagen auf den Dächern der Genossenschaft und kümmert sich auch um den Stromverkauf an die Mieter. Die Genossenschaft erhält im Gegenzug eine kleine Dachpacht. Die Mieter sollen so den Strom vom eigenen Dach zum Vorzugspreis erhalten. Dabei sind mindestens zehn Prozent Einsparungen gesetzlich garantiert

"Wir mussten nur den Vertrag unterschreiben"

"Im Endeffekt mussten wir nur den Vertrag unterschreiben und uns um nichts weiter kümmern. Selbst bei der Klärung der steuerlichen Fragestellungen haben die Partner von Solarimo immer eine Antwort parat gehabt", beschreibt Gehre die Zusammenarbeit. (hol)