KWK-Auktionen sollen im Winter starten

Wirtschaftsministerium legt Referentenentwurf für Ausschreibungsverordnung bei KWK-Anlagen von einem bis 50 Megawatt vor.

Wer eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage (KWK) zwischen einem und 50 Megawatt Leistung betreibt, muss sich künftig in einer Ausschreibung um eine Förderung bewerben. Den ersten Entwurf einer entsprechenden Ausschreibungsverordnung hat nun das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) vorgelegt. Dazu können die Verbände Stellung nehmen. Die Verordnung soll spätestens im Juni in Kraft treten. Die erste Ausschreibung ist für Winter 2017 vorgesehen, berichtet das BHKW-Infozentrum.

Geplant sind zwei Ausschreibungstermine pro Jahr; Gebotstermine sind jeweils am 1. Juni sowie am 1. Dezember. Das Ausschreibungsvolumen je Termin beträgt 100 MW installierte KWK-Leistung. Ab 2018 soll ein Teil für innovative KWK-Systeme reserviert werden. Der Anteil der innovativen KWK-Systemleistung erhöht sich zwischen 2018 und 2021 sukzessive von 25 auf 32,5 Prozent. Der Höchstwert der KWK-Förderung wurde in der KWK-Ausschreibungsverordnung auf sieben Cent pro Kilowattstunde bei konventionellen KWK-Anlagen und auf zwölf Cent für innovative Systeme festgelegt. (wa)