N-Ergie: CO2-Minderungsprogramm für BHKW

Nach einem Jahr Laufzeit zieht Ernst Weber Resumee über sein von der N-Ergie gefördertes Mini-Blockheizkraftwerk.

Das CO2-Minderungsprogramm der N-Ergie aus Nürnberg unterstützt alle Arten von Blockheizkraftwerken (BHKW) mit 200 Euro/kWel, so auch das Mini-BHKW von Ernst Weber, Eigentümer der Firma Weber Haustechnik in Winkelhaid. Dieser berichtete nun über seine Erfahrungen nach einem knappen Jahr. Weber berechnete, dass seine Anlage im Vergleich zu einer konventionellen Erdgasheizung bisher bereits 17.000 t CO2 eingespart habe. Die Energiekosten seien um 2700 € gesunken. Dies ist möglich, da BHKW durch die Nutzung der Abwärme bei der Stromerzeugung einen Jahreswirkungsgrad von nahezu 100 % erreichen.

Das mit Erdgas betriebene Mini-Kraftwerk zeichnet sich durch eine elektrische Leistung von 5,5 KW sowie eine thermische Leistung von 14,6 KW aus. Jährlich erzeugt die Anlage so 70.000 kWh Wärme und 30.000 kWh Strom. Damit kann Weber seine Bürogebäude, die Lagerhalle der Werkstatt und sein Wohnhaus versorgen. Sollte die Wärme einmal nicht ausreichen, dann schaltet sich automatisch ein Spitzenlastkessel ein.

Rund drei Viertel des erzeugten Stroms verbraucht Weber selbst, den Rest speist er in das Stromnetz ein. Dafür erhält er eine Vergütung nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG). Zusätzlich kann er mit Einnahmen aus der Rückerstattung der Energiesteuer, vermiedenen Netznutzungsentgelten und der Einspeisevergütung rechnen. (msz)