Nahmen die Fernwärmeverbindung in Eching in Betrieb (von links): Sebastian Thaler, 1. Bürgermeister Eching, Franz Heilmeier 1. Bürgermeister Neufahrn, Dr. Markus Laukamp, Mitglied der Geschäftsführung der Steag New Energies und Johann Halbinger, Verwaltungsmitarbeiter des Zweckverbandes. Bild: @ Steag

Bohrung unter achtspuriger Autobahn

Die neue Fernwärmeversorgung für Eching ist jetzt offiziell in Betrieb. Sie wird jetzt aus dem Steag-Biomasse-Heizkraftwerk Neufahrn versorgt.

Eine achtspurige Autobahn versperrte den Weg. Diese wurde mit einer 90 Meter langen Bohrung in sechs Metern Tiefe unterquert. Dank dieser technisch anspruchsvollen Lösung wird die oberbayerische Gemeinde Eching (Landkreis Freising) nun mit umweltfreundlicher Fernwärme aus dem Biomasse-Heizkraftwerk des Energieversorgers Steag in Neufahrn versorgt. Offiziell in Betrieb genommen wurde die neue Fernwärmeversorgung am vergangenen Montag (siehe Foto).

Die Steag New Energies hat zwei Mio. Euro im Auftrag des Zweckverbandes Versorgungs- und Verkehrsbetriebe Neufahrn/Eching in die neue Fernwärmeleitung investiert. "Sie ersetzt eine in die Jahre gekommene Kesselanlage im Rathaus Eching. Für uns bietet sich darüber hinaus die gute Möglichkeit, weitere Kunden und Versorgungsgebiete zu erschließen", freut sich Dr. Markus Laukamp, Mitglied der Geschäftsführung der Steag New Energies. Erste Anfragen liegen bereits vor. Die Fernwärmeversorgung deckt künftig den Wärmebedarf des Ortskerns von Eching mit rund 3 MW ab. Mit versorgt werden auch die gemeindeeigenen Gebäude. (hoe)