Die Brennstoffzelle nutzt erneuerbaren Strom zum Heizen. Via Elektrolyse wird Wasserstoff erzeugt, der wiederum als Brennstoff genutzt wird.
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Brennstoffzelle liegt im Trend

Das KfW-Förderprogramm für Brennstoffzellen-Heizungen wird den Erwartungen gerecht – mit insgesamt 5700 bewilligten Anträgen steht einer Verlängerung nichts im Weg.

Sie erzeugt Strom und Wärme zugleich und spart im Vergleich zur Gasheizung knapp 70 Prozent CO2-Emissionen ein: die Brennstoffzellen-Heizung. Von dieser Ökobilanz sind mittlerweile auch immer mehr Verbraucher überzeugt, denn die Zahl der Förderanträge für eine Brennstoffzellen-Heizung steigt stetig. Allein im Januar 2019 bewilligte die KfW 300 Anträge.

Insgesamt wurden seit Inkrafttreten des Förderprogramms „Zuschuss Brennstoffzelle“ 5700 Projekte genehmigt. Im August 2016 hat das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) die Subventionierung als Teil des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) bei der KfW angesiedelt.

Bis Ende 2019 bleibt die Förderung erhalten

Aufgrund der hohen Nachfrage will das Ministerium die Förderung mindestens bis Ende dieses Jahres verlängern. Sobald ausreichend Marktdaten vorliegen, soll die Förderstrategie ausgewertet und gegebenenfalls überarbeitet werden.

Förderfähig sind Brennstoffzellensysteme mit einer Leistung zwischen 0,25 kW und 5 kW in Wohngebäuden, wenn die Anlage in die Wärme- und Stromversorgung eingebunden ist. Wer die Voraussetzungen erfüllt, kann mit einem Grundzuschuss von 5700 Euro und einem leistungsabhängigen Betrag von 450 Euro pro angefangener 100 W elektrischer Leistung rechnen. (ls)