Mikro-KWK in Bottroper Einfamilienhaus

RWE und Emscher-Lippe-Energie (ELE) haben in Bottrop ein gemeinsames Projekt zu Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung gestartet.

Bis 2020 soll der Energiebedarf in Bottrop um mehr als die Hälfte sinken. Dazu müssen nicht nur einzelne Häuser, sondern ganze Straßenzüge und Siedlungen saniert werden. Zwei der wichtigsten Handlungsfelder seien der Einbau energieeffizienter Wärmetechnik sowie die dezentrale Energieerzeugung.

RWE Effizienz und ELE haben ein Beispiel für innovative Technik vorgestellt, das Hauseigentümern die Entscheidung für die Modernisierung erleichtern soll: das "RWE HomePower Mikro-KWK-System powered by ELE". Ein solches steht seit wenigen Tagen im Heizungskeller einer Bottroper Familie. Oberbürgermeister Bernd Tischler, Burkhard Drescher (Geschäftsführer InnovationCity Management), Dr. Norbert Verweyen (Geschäftsführer RWE Effizienz), RWE-Vorstandsmitglied Bernd Böddeling und ELE-Geschäftsführer Kurt Rommel informierten sich bei einem gemeinsamen Termin über das Kraftwerk im Miniaturformat.

Für das Mikro-KWK-System biete das Einfamilienhaus genau die richtigen Voraussetzungen. Besonders geeignet sei die Anlage für einen Wärmebedarf ab 50 000 kWh und einen Strombedarf ab 7 500 kWh pro Jahr. Für das Marktgebiet der ELE, Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck, sind insgesamt zehn solcher Anlagen vorgesehen. Einige laufen schon, die übrigen werden in den kommenden Monaten ans Netz gehen. (wa)