Schwarmstrom kommt nicht in Gang

Der Ökostromanbieter Lichtblick hat bislang 500 Anlagen des virtuellen Kraftwerks in den Kellern dieser Republik installiert.

Die Lichtblick AG hinkt bei den Ausbauplänen des Schwarmstrom-Konzepts hinter seinen Plänen hinterher, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ, 26.Juli). Nach zwei Jahren Laufzeit sind gerade 500 Einheiten installiert. Eigentlich sollten es mindestens doppelt so viele sein. Im Endausbau peilt Lichtblick mit seinem Kooperationspartner VW eine Leistung von zwei Großkraftwerken an; dies sind etwa 100 000 Einheiten. Wegen des stockenden Ausbaus des Schwarmstromkonzepts musste auch jüngst der einstige Vorstandsvorsitzende Christian Friege den Hut nehmen, konstatierte die FAZ. 

 

Gründe für den mangelnden Erfolg des Konzepts liegen lt. FAZ in Optimierungs- und Nachbesserungsarbeiten des Aggregats selbst und in einer ineffizienten Vertriebsstruktur seitens Lichtblick. (al)