Fernwärmeausbau bis nach Rotthausen

Steag ist Wärmelieferant in den Projekten der Innovation-City. Auch in Gelsenkirchen fungiert das Unternehmen als wichtiger Akteur.

Was in der "Innovation-City Ruhr | Modellstadt Bottrop" beispielhaft mit Erfolg umgesetzt wurde, das soll nun auch in Gelsenkirchen starten. Der klimagerechte Stadtumbau in insgesamt 20 Quartieren des Ruhrgebiets ist das Ziel des "Innovation-City rollout": weniger Kohlendioxid, mehr Wohn- und Lebensqualität, so Steag in einer Pressemitteilung.

Der Prozess für den Gelsenkirchener Stadtteil Rotthausen wurde gestern bei einem Pressetermin offiziell gestartet. In Gelsenkirchen ist Steag Fernwärme bereits seit 1971 aktiv. Im Süden der Stadt werden Kunden mit etwa 204 MW Wärme versorgt, das entspricht dem Bedarf von mehr als 45 000 Wohnungen. In dem nun gestarteten "Innovation-City rollout-Quartier" Gelsenkirchen-Rotthausen wird das Fernwärme-Versorgungsgebiet bis nach Rotthausen erweitern.

Udo Wichert, Sprecher der Geschäftsführung der Steag Fernwärme GmbH: "Das Klimaschutzkonzept für die Stadt Gelsenkirchen benennt die Vorteile von Fernwärme deutlich. Es kommt zu dem Schluss, dass hinsichtlich des ökonomischen und ökologischen Vergleichs der untersuchten Varianten, also Nachtspeicherheizungen, Fernwärme, Erdgasbrennwert mit und ohne Solarthermieunterstützung, Luft-Wasser-Wärmepumpe und Abwasserwärmenutzung die Fernwärme das beste Verhältnis zwischen Ökologie und Ökonomie erreicht." (al)