Von links: Der Vorsitzende des Vorstands der Mainova AG Dr. Constantin H. Alsheimer, der Frankfurter Stadtkämmerer und Mainova-Aufsichtsratsvorsitzende Uwe Becker und der Mainova-Technikvorstand Prof. Dr.-Ing. Peter Birkner auf der Fernwärme-Baustelle. Bild: Mainova AG

Mainova stellt neuen Investitionsrekord auf

Die Mainova will 92 Mio. € in eine Fernwärme-Verbundlösung investieren und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Noch nie zuvor hat die Mainova eine Einzelinvestition in der aktuellen Größenordnung getätigt. Jetzt will der hessische Energieversorger satte 92 Mio. € für den Ausbau der Frankfurter Fernwärme aufwenden. Dies gab Frankfurts Stadtkämmerer und Aufsichtsratsvorsitzender der Mainova AG Uwe Becker kürzlich bekannt. Die Investitionen erfolgen vor allem in einen Gesamtverbund der Mainova-Kraftwerke in der Stadt; so sollen die Heizkraftwerke Messe, West und Niederrad durch Fernwärmeleitungen mit dem Müllheizkraftwerk in der Nordweststadt verbunden werden. Eine Verbundlösung mache einen flexibleren und effizienteren Einsatz der Erzeugungsanlagen möglich, so das Unternehmen. Grundsätzlich kann dabei die Fernwärme auch zur Klimatisierung eingesetzt werden. Gleichzeitig sollen kleine dezentrale Anlagen mit einem nur geringen Anteil an Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und sanierungsbedürftige Blöcke zurückgebaut werden.

Mit dem Ausbau leiste man auch einen wichtigen Beitrag für die Klimaziele der Stadt. So erreiche man durch den effizienten Einsatz der Fernwärme fast 20 % der von der Stadt vorgesehenen Einsparungen im Bereich Energieversorgung. Mit dem Bau der Verbindungsleitungen setzt die Mainova ihre Strategie fort: Zuvor wurde bereits eine Verbindung vom Müllheizkraftwerk zum Uni Campus Westend in Betrieb genommen. (msz)