Mit Erdgas kamen die Verbraucher bei der Heizkostenabrechnung deutlich günstiger weg als mit Heizöl.
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Minol: Sinkender Wärmeverbrauch sowie geringere Kosten

Im vergangenen Jahr lag der Wärmeverbrauch und die dazugehörigen Kosten im Schnitt unter denen des Vorjahres, teilt Immobiliendienstleister Minol mit. Ursache waren die Rekordtemperaturen 2018.

Bei Heizöl als Energieträger ist der Verbrauch pro Quadratmeter Wohnfläche im Vergleich zum Vorjahr um 5,5 Prozent gesunken, bei Erdgas sind es 3,9 Prozent. Das teilte Immobiliendienstleister Minol mit, der seine Heizkostenabrechnungen für 1,5 Millionen Haushalte zum vergangenen Jahr auswertete. Diejenigen, die Erdgas nutzen, spürten diese Veränderung demnach im Geldbeutel deutlicher: Im Gegensatz zum Heizöl, das mit steigenden Preisen lediglich auf eine durchschnittliche Kostensenkung von 1,5 Prozent kam, waren es beim preisstabilen Gas 5,2 Prozent.

Bei Heizöl lag der durchschnittliche Verbrauch pro Quadratmeter Wohnfläche für Heizung und Warmwasser bei 13,9 Litern – ein Jahr zuvor waren es noch 14,7 Liter gewesen. Die Kosten inklusive Heiznebenkosten beliefen sich auf elf Euro pro Quadratmeter. Das sind 20 Cent weniger als 2017.

Heizöl wird teurer

Bei Erdgas waren es 5,7 kWh weniger als im Jahr zuvor, als sich das Volumen auf 147,0 kWh belief. Die Kosten lagen somit bei 10,80 statt 11,40 Euro wie im Vorjahr. Fernwärme erforderte bei Minol durchschnittliche 113,3 kWh Erdgas pro Quadratmeter Wohnfläche, das sind Kosten von 12,20 Euro.

"Die Rekordtemperaturen des letzten Jahres schlagen sich auch in der Heizkostenabrechnung nieder", erklärt Frank Peters, Abrechnungsexperte bei dem Immobiliendienstleister, die Ursache. Haushalte, die dieses Jahr mit Öl heizen, sollten außerdem mit einer Kostenerhöhung rechnen. Der Preis für Heizöl sei im vergangenen Sommer stark gestiegen. (sg)