Die MVV muss auf gestiegene Weltmarktpreise bei der Wärmebeschaffung reagieren.
Bild: © MVV Energie

MVV muss Fernwärmepreis anpassen

Der Mannheimer Energieversorger MVV muss seine Fernwärmepreise in diesem Jahr um 2,8 Prozent im Monat erhöhen.

Seit knapp fünf Jahren gilt die Preisformel der MVV, in die als Berechnungsgrundlage automatisch vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden und vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle unabhängig festgestellte Jahresindizes einfließen. In diesem Jahr muss der Versorger auf gestiegene Indizes und höhere Weltmarktpreise reagieren und die Fernwärmepreise leicht erhöhen.

Die gestiegenen Indizes für Investitionsgüter und Lohn wirken sich bei den Jahresservice- und Verrechnungspreisen mit 1,7 Prozent aus. Die gestiegenen Weltmarktpreise schlagen sich im Verbrauchspreis mit einer Erhöhung von 0,17 Cent pro kWh nieder. Im Schnitt erhöhen sich für einen mit Fernwärme beheizten Drei-Personen-Haushalt die monatlichen Kosten um 2,8 Prozent bzw. 2,03 Euro. (pm)