Für Ein-und Mehrfamilienhäuser könnte die Mietlösung der Brennstoffzellenheizung eine interessante Option sein.
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Stadtwerke Kalsruhe und Handwerker bieten Brennstoffzellen-BHKW an

Die Zusammenarbeit von Stadtwerken und Handwerkspartner schafft neue Möglichkeiten: eine schnellere Abwicklung und eine Miet-Option. Der Dienstleister E-Pilot ist mit im Boot.

Auch für Ein- und Mehrfamilienhäuser könnte ein innovatives BHKW, das mit einer Brennstoffzelle Strom und Wärme erzeugt, die Lösung für mehr Energieautarkie sein. Die Stadtwerke Karlsruhe wollen mit ihrem regionalen Handwerkspartner, der Firma Essenpreis aus Östringen, die innovativen Heizungen sowohl zum Kauf als auch zur Miete anbieten.

Gemeinsam mit dem Technologiepartner E-Pilot aus Köln wurde zu diesem Zweck ein digitales Beratungs- und Verkaufswerkzeug erstellt. Der Kunde weiß nach wenigen Klicks, ob eine Brennstoffzellen-Heizung für ihn in Frage kommt und was sie ungefähr kostet. Besteht danach Interesse an einer Anschaffung, kommt ein Handwerker, der sich die Gegebenheiten vor Ort ansieht.

Mieten statt kaufen

„Das ist ein entscheidender Unterschied zu den reinen Online-Heizungs-Anbietern. Unser Angebot vereint die Vorteile der digitalen Lösung mit dem Know-how des regionalen Handwerkers“ betont Rüdiger Essenpreis. Stadtwerke und Handwerkspartner können mit diesen Tools aus dem E- Commerce die Abwicklungszeit radikal reduzieren. Man passe sich damit an die Bedürfnisse des Kunden an, meinen die Anbieter.

Eine weitere Innovation: Die Brennstoffzellen-Heizung ist mietbar.  Der Handwerksbetrieb plant und baut die Anlage, der Kunde mietet sie bei den Stadtwerken für eine monatliche Miete. Somit fallen weder Anfangsinvestitionen noch Wartungskosten oder Reparaturen an: Diese übernehmen die Stadtwerke beziehungsweise der Handwerkspartner. (hol)