Das neue GuD-Heizkraftwerk in Hamburg hat sein Herzstück bekommen: Die Dampfturbine wurde geliefert und an ihrem künftigen Einsatzort platziert.

Das neue GuD-Heizkraftwerk in Hamburg hat sein Herzstück bekommen: Die Dampfturbine wurde geliefert und an ihrem künftigen Einsatzort platziert.

Bild: © Hamburger Energiewerke 

Die Gas- und Dampfturbinenanlage in der Nähe des Dradenauhafens in Hamburg nimmt Gestalt an: In dieser Woche wurden nicht nur die Dampfturbine angeliefert und auf ihr Fundament gesetzt, sondern auch die erste der zwei Gasturbinene hat ihren küntigen Einsatzort erreicht. Die zweite soll in Kürze folgen, heißt es von den Hamburger Energiewerken, die die Anlage derzeit realisieren.

Die Gas- und Dampfturbinen gehören zum derzeit entstehenden Energiepark Hafen. Ab 2025 soll dieser das Heizkraftwerk Wedel ablösen und damit den Kohleausstieg der Stadt einläuten. Spätestens 2030 soll auch das Heizkraftwerk Tiefstack für immer vom Netz gehen.

Abwärmepotenziale sollen erschlossen werden

Das Herz des neuen Energieparks ist das GuD-Heizkraftwerk mit einer thermischen Leistung von 290 MW und einer elektrischen Maximalleistung von 180 MW. Ergänzt wird die KWK-Anlage von einer Power-to-Heat-Anlage mit 30 MW und einem Wärmespeicher. Zusätzlich sollen künftig verschiedene Abwärmequellen in das Fernwärmenetz der Energiewerke einspeisen. Dazu zählen eine Müllverwertungsanlage, eine Abwasserwärmepumpe sowie diverse energieintensive Industriebetriebe der Stahl und Aluminiumwerke.

Letztlich sollen so etwa 180.000 Wohneinheiten in Hamburg mit Wärme versorgt und circa 360.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden können. (lm)

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