Auf dieser Seite können Sie sich in Ihr bestehendes Account einloggen oder für ein neues Account registrieren.
31 Juli 2017 | 09:24

Abschied von der A-Plus-Inflation

Neues Energielabel mit einer Skala von A bis G löst den „A + + +“-Vorgänger ab. Richtig sichtbar werden die Veränderungen aber erst 2020.

Zum 1. August tritt die neue EU-Energielabel-Verordnung in Kraft. Mit ihr wird schrittweise das alte Energielabel mit den inflationären Pluszeichen bis hin zu „A + + +“ abgelöst und auf eine klarere Skala von A bis G zurückgeführt. Das Energielabel informiert Verbraucher bei mittlerweile über 16 Produkten von Haushaltsgeräten über Fernseher bis hin zu Heizkesseln über den Energieverbrauch.

Neue EU-weite Datenbank


Mit dem neuen Label werden Geräte künftig außerdem in einer EU-weiten Produktdatenbank registriert. Verbraucher können den Energieverbrauch per Datenbankrecherche vergleichen und so das sparsamste Gerät finden. Das Bundeswirtschaftsministerium will sich außerdem dafür einsetzen, dass sich die Anforderungen an Messverfahren stärker am tatsächlichen Verbraucherverhalten orientieren, heißt es in einer Pressemitteilung.

In den kommenden Monaten wird das neue Regelwerk schrittweise auf einzelne Produkte angewendet. Bis Herbst 2018 sollen zunächst die Verordnungen zu Waschmaschinen, Kühlschränken, Geschirrspülern, TV und Monitoren sowie Beleuchtung überarbeitet werden. Die Hersteller haben dann noch ein Jahr Zeit für die Umstellung. Ab Ende 2019 oder Anfang 2020 sollte das neue Label dann in den Geschäften sichtbar sein.

Aber auch jetzt schon gebe es Änderungen, heißt es im Ministerium. So müsse zum Beispiel in der Werbung stärker auf die Energieeffizienzklasse der Produkte hingewiesen werden und es müssen die verfügbaren Klassen angegeben werden. (wa)

STELLENMARKT

,

Social media

Folgen sie uns auf:
Facebook Twitter Xing

Zahl des monats

9

Prozent betrug der Rückgang des Steinkohleeinsatzes in Kraftwerken im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr. Laut der AG Energiebilanzen wurden dagegen drei Prozent mehr Braunkohle verwendet.