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14 März 2017 | 11:20

Erster Schritt zu einer KWK-Community

Stellen im März 2017 die "Dachsgemeinschaft" vor, eine Kraft-Wärme-Kopplungs-Stromcommunity im Aufbau (von links): Lichtblick-Geschäftsführer Wilfried Gillrath sowie Michael Boll, Geschäftsführer beim "Dachs"-Blockheizkraftwerks-Hersteller Senertec., Bild: (c) Lichtblick SE
Bild: (c) Lichtblick SE
Stellen im März 2017 die "Dachsgemeinschaft" vor, eine Kraft-Wärme-Kopplungs-Stromcommunity im Aufbau (von links): Lichtblick-Geschäftsführer Wilfried Gillrath sowie Michael Boll, Geschäftsführer beim "Dachs"-Blockheizkraftwerks-Hersteller Senertec.
Lichtblick und Senertec arbeiten zusammen beim Aufbau einer Stromgemeinschaft. Sie rufen die Betreiber bestimmter Senertec-BHKW dazu auf.

Der eine oder andere Solaranlagenhersteller hat bereits eine Stromcommunity gegründet. Der Grünenergievertrieb Lichtblick hält dies für den zweiten Schritt vor dem ersten. Er baut jetzt zusammen mit Senertec, dem Hersteller von Blockheizkraftwerken (BHKW) vom Typ "Dachs", eine solche Community auf: die "Dachsgemeinschaft".

Zunächst geht es bei dem Kooperationsmodell aber darum, dass die Betreiber der mehr als 35 000 "Dachse" klimaneutrales Gas erhalten. Dieses wird als "Dachsgas" gebrandet. "Anders als bei der EEG-geförderten Wind- oder Solarenergie", so Lichtblick, sei es "heute schon wirtschaftlich sinnvoll und nachweisbar", Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) über eine Plattform zwischen Kunden zu liefern. Die IT-Plattform ist in diesem Modell der "Schwarmdirigent" von Lichtblick.

Virtuelles Kraftwerk

Von Lichtblick kommt dann auch der Reststrom ("Dachsstrom"), natürlich grüne Elektrizität. Senertec baut also zusammen mit Lichtblick ein virtuelles Kraftwerk auf. Natürlich hat der Hersteller keinen Durchgriff auf die Betreiber der 35 000 "Dachse". Er muss sie zusammen mit Lichtblick davon überzeugen, mitzumachen. Ein Argument dabei ist, dass sich der Anschaffungspreis des BHKW schneller amortisiert. (geo)

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Mio. Tonnen Kohlendioxid wurden energiebedingt
im ersten Halbjahr ausgestoßen. Laut der Denkfabrik
Agora Energiewende bedeutet dies, verglichen mit 2016, einen Anstieg von fünf Mio. Tonnen oder 1,2 Prozent.