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06 Dezember 2017 | 08:53

German Renewables Award 2017 vergeben

Das Erneuerbare Energien Hamburg Cluster (EEHH) hat Ende November den German Renewables Award verliehen.

Die Preisträger haben zentrale Herausforderungen der Energiewende bearbeitetet. Für ihre herausragenden Leistungen prämierte sie eine Fachjury aus acht ausgewiesenen Experten der Erneuerbare-Energien-Branche. „Die Preisträger zeigen sehr deutlich, dass erhebliche Verbesserungen im Detail an Wind-, Solaranlagen oder Energiespeicher auch heute möglich sind“, sagte Jan Rispens, Geschäftsführer der EEHH GmbH. Dadurch steige ihre Anwendungsbreite bei deutlich verringerten Umweltauswirkungen und Kosten.

Anwendungsbreite ausdehnen


Der Gewinner in der Rubrik „Produktinnovation des Jahres“, Eon Climate & Renewables, setzte bei seinem Offshore-Wind-Projekt Arkona vor der Nordküste von Rügen erstmals ein Aluminium-Spritzmetallisierungsverfahren ein, um die Fundamente besser vor Korrosion zu schützen. Der Projektentwickler verwendete eine 350 Mikrometer starke Aluminium-Beschichtung anstelle herkömmlicher Zink-Aluminium-Ringe. Vorteile hierbei: enorme Kostenersparnis und eine erheblich geringere Belastung der Umwelt.

Netzwerk als Ziel


Mit einem Energiespeicher, der auf den Elementen Salz und Sonne basiert und über eine variable Leistungselektronik verfügt, hat sich die Firma Cosinus 3 um eine Auszeichnung beworben. Das brachte ihr eine Nominierung ein. Seit der Gründung 2011 haben sich über 190 Mitgliedsunternehmen und -institutionen aus der Metropolregion Hamburg im EEHH-Cluster zusammengeschlossen. Ziel ist es, in diesem Netzwerk die Kompetenzen der Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institutionen zu bündeln und die Zusammenarbeit im Bereich der Erneuerbaren Energien zu stärken und zu fördern.

Seit 2012 verleiht das EEHH-Cluster jährlich den German Renewables Award in vier Kategorien an kreative Köpfe und Firmen der Erneuerbare-Energien-Branche. (ad)

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Zahl des monats

165 000

Megawatt betrug der Zubau an Ökostromleistung weltweit in 2016, berichtet die Internationale Energieagentur (IEA). Das ist ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr und umfasst nahezu zwei Drittel der neuen Stromerzeugung.