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19 Juni 2017 | 09:32

Im Flug Fernwärme-Lecks entdecken

In der Infrarotaufnahme einer Fernwärme-Transportleitung in Dresden ist eine undichte Stelle im Rohrbogen zu erkennen, die den umliegenden Fernwärmekanal bereits stark geschädigt hat. Der Schaden
wurde daraufhin behoben., © Drewag
© Drewag
In der Infrarotaufnahme einer Fernwärme-Transportleitung in Dresden ist eine undichte Stelle im Rohrbogen zu erkennen, die den umliegenden Fernwärmekanal bereits stark geschädigt hat. Der Schaden wurde daraufhin behoben.
Mit Infrarotkameras kontrolliert nachts ein Spezialunternehmen aus der Luft das Fernwärmenetz in Dresden.

Erneut hat ein Berliner Spezialunternehmen das Dresdner Fernwärmenetz mit Infrarotkameras aus der Luft kontrolliert. Bereits 2012 war das Wärmenetz im Stadtgebiet mit spezieller Thermal-Infrarot-Fernerkundungstechnik überflogen worden. Die Aktion findet im Auftrag von Drewag Netz statt.

Während dieser zweiten Befliegung wurden 559 Einzelaufnahmen erfasst. Ziel dieser Flugeinsätze in den Nachtstunden ist die Untersuchung von Schwachstellen und Betriebsstörungen im Fernwärmenetz. Durch die luftgestützte Bestandsanalyse von komplexen Fernwärmenetzen mittels Infrarot-Sensoren wurden in kurzer Messzeit und unter identischen definierten Messbedingungen Bilddaten mit hoher geometrischer und  thermischer Auflösung erzeugt. Diese Aufnahmestrategie gestattet die vergleichende Analyse aller Leitungen im erfassten Versorgungsgebiet.

Die neu gewonnenen Daten können nun mit den Daten aus dem Jahr 2012 verglichen werden. Durch diese Auswertung ist es möglich, gezielt nach abweichenden Alterungsprozessen der Leitungen im Fernwärmenetz zu suchen, teilt die Drewag mit. (wa)

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Megawatt betrug der Zubau an Ökostromleistung weltweit in 2016, berichtet die Internationale Energieagentur (IEA). Das ist ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr und umfasst nahezu zwei Drittel der neuen Stromerzeugung.