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10 November 2017 | 10:11

Neue Regelungen fürs Heizen mit Erneuerbaren

Von 1. Januar an ändert sich das Antragsverfahren bei der Umstellung auf erneuerbare Energien beim Heizen.

Wer eine Förderung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beim Heizen und der Warmwasserversorgung auf Basis von erneuerbaren Energien beantragt, muss von 1. Januar an neue Regelungen beachten: Konnte der Antrag auf finanzielle Zuschüsse bisher auch nach der Modernisierung eingereicht werden, muss dies von 2018 an schon vor Vertragsschluss mit dem Installateur geschehen.

Der Staat unterstützt diejenigen, die mit einer Solarthermieanlage, Biomasseanlage oder Wärmepumpe heizen wollen. Vorausgesetzt, in der Immobilie ist seit mindestens zwei Jahren ein anderes Heizungssystem installiert, das ergänzt oder ersetzt werden soll. Für die Errichtung oder Erweiterung einer Solarkollektoranlage gibt es bis zu 20 000 Euro, für den Einbau einer Wärmepumpe bis zu 15 000 Euro und für eine Biomasseanlage bis zu 8000 Euro.

Übergangsregelung bei Verzögerung

Wurde die Inbetriebnahme der neuen Anlage vertraglich für 2017 vereinbart, verzögert sich jedoch und kann außerplanmäßig erst 2018 umgesetzt werden, kann der Förderantrag ebenfalls nach dem alten Verfahren innerhalb von neun Monaten nachträglich gestellt werden. Der Antragsteller muss allerdings belegen können, dass ein Fachunternehmen die Zusage einer Inbetriebnahme bis zum 31. Dezember nicht einhalten konnte. (sg)

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Zahl des monats

165 000

Megawatt betrug der Zubau an Ökostromleistung weltweit in 2016, berichtet die Internationale Energieagentur (IEA). Das ist ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr und umfasst nahezu zwei Drittel der neuen Stromerzeugung.