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28 September 2017 | 10:57

SWB übernimmt Fernwärme in Duisdorf

Die Steag musste das 16,5 Kilometer lange Netz des Bonner Stadtteils aufgrund eines Ratsbeschlusses abgeben. Die Bonner bauen weiter aus.

Die Stadtwerke Bonn (SWB Energie und Wasser) haben die Fernwärmeversorgung im Bonner Stadtteil Duisdorf zum 1. Januar 2018 übernommen. Am Montag wurde die Transaktion mit der Essener Steag Fernwärme GmbH vertraglich fixiert, erklärt Steag via Pressemitteilung.

SWB Energie und Wasser übernimmt das lokale Wärmenetz mit einer Länge von rund 16,5 Kilometern sowie ein Erdgasheizwerk, das bisher von der Steag zur Spitzenlastabdeckung betrieben wurde. Die Übernahme geht zurück auf einen Beschluss des Rates der Stadt Bonn zur Neuordnung der Fernwärmeversorgung im Bonner Stadtgebiet vom Dezember 2015, berichtet Steag. Über den Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

Ausbau der Fernwärme in Bonn

"Für die Stadtwerke Bonn ist die Einbindung des Steag-Netzes ein weiterer Schritt unserer Strategie zum Ausbau der klimaschonenden Fernwärmeversorgung in Bonn", erklärte Peter Weckenbrock, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Bonn. Versorgt werden die Kunden wie bisher im Wesentlichen aus dem SWB-Heizkraftwerk Nord. Das bisher von Steag betriebene Heizwerk auf dem Hardtberg dient bereits seit Jahren nur noch zur Spitzenlastabdeckung – vornehmlich in den Wintermonaten, wenn die Nachfrage nach Wärme besonders hoch ist.

Die SWB Energie und Wasser baut die Fernwärme weiter aus. Seit dem Ausbau des Heizkraftwerks Nord im Jahr 2013 ist das SWB-Fernwärmenetz durch das Ausbauprogramm "Fernwärme 2020" um rund acht Kilometer im Bonner Norden erweitert worden. SWB-Fernwärme versorgt mit einer Trassenlänge von rund 91 Kilometern heute mehr als 2150 Kunden. (al)

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Zahl des monats

165 000

Megawatt betrug der Zubau an Ökostromleistung weltweit in 2016, berichtet die Internationale Energieagentur (IEA). Das ist ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr und umfasst nahezu zwei Drittel der neuen Stromerzeugung.