Wegwerfbecher sind schädlich für die Umwelt.
Bild: © Sascha Krautz/DUH

Tübingen verschiebt Einführung der Verpackungssteuer

Eigentlich sollten Verpackungen von Mitnahmegerichten ab Januar 2021 versteuert werden. Doch nun greift die Maßnahme erst ein Jahr später. Der Grund ist die Corona-Pandemie.

Die Stadt Tübingen hat die Einführung einer Verpackungssteuer um ein Jahr verschoben. Wie eine Sprecherin am Dienstag mitteilte, sollen Einwegverpackungen von Mitnahmegerichten erst von Januar 2022 an versteuert werden. Das hatte zuvor der Gemeinderat entschieden.

Ursprünglich hatte Tübingen die Verpackungssteuer als erste deutsche Kommune zum Januar 2021 einführen wollen, um den Müll im öffentlichen Raum der Stadt zu reduzieren. Wegen der Corona-Krise hatten verschiedene Fraktionen aber beantragt, die Einführung zu verschieben, um Betriebe nicht zusätzlich zu belasten. Zuvor berichteten mehrere Medien darüber. (dpa/amo)