Überfüllter Altkleidercontainer Bild: TMMüller - Pixelio

VKU-Broschüre zu Altkleidersammlungen

Der VKU gibt Kommunen in einer neuen Broschüre praktische Tipps beim Aufbau eigener Alttextilsammlungen.

Das seit 1. Juni 12 im neugefassten Kreislaufwirtschaftsgesetz geltende Anzeigeverfahren für gewerbliche Altstoffsammlungen hat nach Beobachtung des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) zu einem "sprunghaften" Anstieg der Anträge bei den zuständigen Abfallbehörden geführt. Überraschenderweise überwögen dabei die Zahl der Altkleidersammlungs-Anträge, schrieb VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck gestern (7. Okt. 13) der Presse.

Die Sammlung und Verwertung von Alttextilien sei mittlerweile ein "stark umkämpftes Feld der Entsorgungswirtschaft", in dem auch unseriöse Akteure mitmischten, fügte der VKU hinzu. Sie stellten nicht zuletzt illegal ohne Beachtung des Gesetzes Altkleidercontainer auf. In der Spitze erreichten die Alttextilien-Preise 500 €/t.

"Viele" Kommunen bauen derzeit dem VKU zufolge eigene Alttextilsammlungen auf, auch um Sammlungen mit gemeinnützigem Charakter zu schützen und in ein öffentlich-rechtliches System zu integrieren. Diesen Kommunen gibt der Verband jetzt eine  Broschüre "Die kommunale Sammlung für öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger" an die Hand. Sie enthält Tipps zu Fragen des Abfall-, Straßen- und Vergaberechts und zu operativen Themen. (geo)

Externer Link zur Bestellung der kostenpflichtigen Broschüre