Die EU-Länder müssen bei den Recyclingvorgaben transparenter und vergleichbarer werden, fordert der VKU. Bild: Peter von Bechen/ pixelio.de

Duales System erarbeitet neue Verträge

Die Systembetreiber des Dualen Systems arbeiten ab 2016 mit neuen Mengenclearingverträgen.

Die dualen Systembetreiber haben sich in ihrer gestrigen Sitzung (28. Juli 15) auf einen neuen Mengenclearingvertrag geeinigt. Die ab dem Jahr 2016 gültigen Bestimmungen ergänzen den bisherigen Vertrag um die Anforderungen der LAGA M37 an Branchenlösungen und Systembetreiber, wonach pauschale Mengenabzüge nicht länger zulässig sind. Die Mengenmeldungen an das DIHK-Register und an die Clearingstelle müssen dann identisch sein. Außerdem enthält der neue Mengenclearingvertrag Regelungen, nach denen die lizenzierten Mengen, die von Makler und Handelsunternehmen eingebracht werden, durch die System-Wirtschaftsprüfer kontrolliert werden müssen. Damit soll die Verlässlichkeit der Systemfinanzierung gestärkt werden.

Dr. Mirko Sickinger, Geschäftsführer der Gemeinsamen Stelle, betont, dass die Systembetreiber mit dem neuen Mengenclearingvertrag einen weiteren Beitrag zur Optimierung und Sicherung der privatwirtschaftlich organisierten haushaltsnahen Verpackungsentsorgung leisten. Die Systembetreiber und die Gemeinsame Stelle, so Dr. Sickinger, stellen damit ihre Handlungsbereitschaft zur Lösung anstehender Fragestellungen unter Beweis. (al)