Mit dem von 89.000 Menschen gesammelten Müll, könnte man 50 Abfallsammelfahrzeuge befüllen.
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Erfolgreiche Bilanz von "Let's Clean Up Europe"

Mehrere tausend Freiwillge sammelten Müll für einen guten Zweck. Vor allem Kinder und Jugendliche waren von der Aktion begeistert.

Die europaweite Kampagne "Let's Clean Up Europe" ist zu Ende gegangen. Sie setzt ein Zeichen gegen das Littering, dem versehentlichen, beiläufigen oder mutwilligen Wegwerfen von Abfällen in die Umwelt. In diesem Jahr sammelten 89.000 Freiweilige von März bis Juni in 3500 Aufräumaktionen knapp 535 Tonnen Abfall in ganz Deutschland. Die meisten Aktionen fanden in Nordrhein-Westfahren, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Sachsen statt.

"Ich freue mich, dass sich auch in diesem Jahr so viele Freiwillige engagiert haben - besonders darüber, dass so viele Kinder und Jugendliche darunter waren. Das zeigt: Das Thema ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen! Littering geht uns alle an", sagt VKU-Vizepräsident Patrick Hasenkamp.

Aktionszeitraum soll ausgeweitet werden

In Zukunft wird der Aktionszeitraum ausgeweitet: Bereits im Oktober 2019 startet "Let's Clean Up Europe" erneut. Die Aktion läuft dann bis Ende Juni 2020. So wird es den Initiativen ermöglicht, mehrere Aktionen zu planen, um noch mehr Mitstreiter und Unterstützer zu finden und eine breitere Öffentlichkeit zu erreichen.

Kommunen oder NGO's übernehmen oft die Organisation der einzelnen Aktionen, aber auch Privatpersonen können zum gemeinsamen Aufräumen aufrufen. Im Frühjahr müssen die Sammelnden dabei jedoch auf das Brutverhalten von Vögeln Rücksicht nehmen. Denn oft brüten die Vögel dort, wo viel Müll landet: in Wiesen, Hecken und Böschungen sowie in unmittelbarer Nähe von Seen und Flüssen. (bh)