Blick zur Saale bei Kröllwitz, mit der aus einem Volkslied bekannten Gaststätte Krug zum grünen Kranze. Bild: Mewes / wikipedia.de

Halle gewinnt Recyclingpapier-Wettbewerb

Halle an der Saale ist 2013 die "Recyclingpapierfreundlichste Stadt Deutschlands". An dem Wettbewerb nahmen so viel Städte wie noch nie teil.

"In diesem Jahr übertreffen die Ergebnisse des Wettbewerbs alle unsere Erwartungen" sagte Michael Söffge, Sprecher der Initiative Pro Recyclingpapier. Die Initiative führte bereits zum sechsten Mal den Städtewettbewerb um höchste Recyclingpapierquoten durch. Sie kooperiert dabei mit dem Bundesumweltministerium, dem deutschen Städtetag, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund sowie dem Umweltbundesamt. 75 % aller Städte mit einer durchschnittlichen Recyclingpapierquote von erstmals über 80 % haben demnach an dem Wettkampf um die "Recyclingpapierfreundlichste Stadt Deutschlands" teilgenommen.

Zum Sieger wurde Halle an der Saale gekürt. Die Stadt verwendet in Verwaltung und in Schulen ausschließlich Papier mit dem Blauen Engel. Den größten Sprung konnte Bremerhaven als "Aufsteiger des Jahres" für sich verbuchen. Bonn, Essen, Freiburg und Göttingen wurden für konstant höchste Spitzenleistungen als "Mehrfachsieger" geehrt. Unter den Millionenstädten führt Berlin dicht gefolgt von München.

Im Papieratlas 2013 sind die Angaben von 90 Städten zum Papierverbrauch und den Einsatzquoten von Recyclingpapier aufgelistet. In diesem Jahr beteiligten sich 86,3 % aller Großstädte und 52,5 % der kreisfreien Städte an dem Wettbewerb. Mit einer durchschnittlichen Recyclingpapierquote von 80,5 % wurde ein neuer Rekord erzielt. Die Quote steigerte sich um 9 % gegenüber dem Vorjahr. (sg)